WiesbadenFachthemenTipp des Monats
27.03.2017

Garten-Amaranth

Im klassischen Bauerngarten war er noch häufig zu sehen, dann geriet der Garten-Amaranth (botanisch: Amaranthus caudatus), oft auch Garten-Fuchsschwanz genannt, etwas in Vergessenheit. Jetzt feiert die vielseitige Pflanze aus Südamerika zu Recht ihr Comeback. Denn der Garten-Amaranth sieht nicht nur gut aus – seine Samen lassen sich auch ähnlich wie Getreide in der Küche einsetzen. Die kleinen Körner verfeinern mit ihrem nussigen Geschmack zum Beispiel Müsli und Gebäck. Zudem enthalten sie viel wertvolles Eiweiß.

Ausgesät wird der Garten-Amaranth von Anfang April bis Juni. Als Pflanze des Anden-Hochlandes ist er äußerst genügsam und stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Daher sät er sich auch oft ganz von selbst aus. Lediglich genug Sonne ist für die schmucke Pflanze mit ihren langen, purpuroten Blütenständen lebensnotwendig.

Ein Tipp: Nicht nur die kleinen Körner sind essbar, sondern auch die jungen Blätter des Amaranth. Sie können wie Spinat zubereitet werden.