WiesbadenFachthemenTipp des Monats
24.04.2017

Leckerer Bodendecker – die Preiselbeere

Sie sind perfekte Bodendecker zwischen Kulturheidelbeeren oder Rhododendron­büschen: Preiselbeeren (botanisch: Vaccinium vitis-idae) sind äußerst robust, frosthart und anspruchslos. Einzige Bedingung: Sie müssen auf saurem, humusreichem Boden stehen. Dann gedeihen und reifen sie aber sogar im lichten Schatten.

Die kleinen Preiselbeersträucher können jetzt in einem Abstand von 40 Zentimetern gepflanzt werden. Nach dem Pflanzen sollte unbedingt die Gießkanne bereit stehen, denn die Erde muss gleichmäßig feucht gehalten werden. Blüten und Beeren unterscheiden sich je nach Sorte leicht. Die Sorte ‚Koralle‘ etwa schmückt sich mit rosafarbenen Blüten und korallenroten Beeren. Wer es kräftiger mag, wählt zum Beispiel die ‚Erzgebirgsperle‘ – sie beeindruckt mit dunkelroten Beeren in dichten Trauben und ist besonders frosthart.

Haupterntezeit für die Preiselbeeren ist der Oktober. Einen ersten Vorgeschmack liefern die Sträucher aber bereits im Juli.