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Stadt- und Kreisverbandes Wiesbaden der Kleingärtner  e. V.

feiert mit den Vorständen seiner Mitgliedsvereine

 

Bei tropischen Temperaturen konnte der Vorsitzende Klaus Beuermann zahlreiche Vorstandsmitglieder der Wiesbadener Kleingärtnervereine begrüßen. Anstelle des traditionellen Begrüßungssektes wurde bei tropischen 35° Celsius das kalte Glas Mineralwasser dankend angenommen.

Auch zahlreiche Ehrengäste aus der Politik waren der Einladung gefolgt, unter ihnen die erste Bürgerin der Landeshauptstadt Wiesbaden, die Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel, der stellvertretende Stadtverordnetenvorsitzende Michael David, Bürgermeister Arno Goßmann, Stadtrat Mark Gaßner, Stadtverordnete Nicole Röck-Knüttel und Dennis Volk-Borowski sowie den Fraktionsvorsitzende der SPD Rathausfraktion Christoph Manjura. Weiterhin konnte Hans-Georg Koll als Vorstandsmitglied des Landesverbandes Hessen der Kleingärtner e. V. sowie vom Stadt- und Kreisverband die Ehrenkassiererin Annemarie Kahlenberg und der Ehrenvorsitzende Norbert Renz herzlich willkommen geheißen werden.

Ein herzliches Dankeschön ging an das Team des KGV Rosenfeld e. V., der es ermöglichte, die Veranstaltung hier durchzuführen. In seiner Begrüßung stellte Klaus Beuermann heraus, dass dieses Fest als eine Anerkennung für all die ehrenamtlichen Tätigkeiten, die nicht immer einfach sind, gedacht ist. Dazu passend trug er ein Gedicht vor, das vielen aus der Seele sprach.

Wer Vereinsarbeit leistet, der erwartet kein ständiges Dankeschön,

denn er macht es gern, mit all seiner Kraft und seinem Herzen,

aber je mehr man macht, umso mehr wird von einem verlangt,

so etwas passiert ganz langsam, man merkt es lange Zeit nicht

aber irgendwann wird die innere Stimme laut, die einem sagt,

dass man eigentlich nur der Blödmann für viele andere ist, die nur durch Sprüche glänzen,

aber im Grunde genommen nichts zum Bestehen des Vereins beitragen.

Das nagt dann in und an einem und irgendwann fragt man sich,

warum man sich das alles eigentlich antut.

Man sagt im Allgemeinen, dass Vereine der Kitt sind, der die Gesellschaft zusammenhält. Daher freute es den Veranstalter besonders, dass gerade diejenigen anwesend waren, die sich mit viel Engagement und Herzblut für die Belange ihres Vereins einsetzen und dafür eintreten, dass das Kleingartenwesen endlich die Beachtung erhält, die es verdient.

Da auf der letzten Jahreshauptsammlung krankheitsbedingt der Vorsitzende des KGV Kinzenberg e. V. nicht anwesend sein konnte, wurde jetzt eine längst fällige Ehrung nachgeholt. Seit 1990 als Fachberater und seit 1993 als stellvertretender Vorsitzender hat sich Heinrich Schüler mit viel Engagement und Einsatz um die Interessen seines Vereins gekümmert. Da es schwierig war, weitere Vorstandsmitglieder für die Vorstandsarbeit zu finden, hat er in Personalunion über einen längeren Zeitraum auch die arbeitsintensiven Aufgaben des Schriftführers und Kassierers mit abgedeckt. Seine Einsicht und Umsicht in allen Vereinsangelegenheiten und seine Bereitschaft zu Konfliktlösungen beizutragen, zeichnen ihn besonders aus. Mit Ablauf des Gartenjahres 2016 steht er nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung steht, wurde ihm als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für sein langjähriges Engagement die Ehrenplakette des Stadt- und Kreisverbandes Wiesbaden der Kleingärtner e. V. verliehen. Auch seiner Ehefrau, die ihm stets zur Seite stand, wurde gedankt und ein Blumenstrauß überreicht.

Mit der Feststellung, dass man über alles, jedoch nicht über 10 Minuten reden kann, wurde das Glas erhoben und ein angenehmer Abend gewünscht.

In einem kurzen Grußwort stellten die Stadtverordnetenvorsteherin und der Bürgermeister die Notwendigkeit der Kleingärten heraus und lobten das ehrenamtliche Handeln der jeweiligen Vorstände. In den überreichten Briefumschlägen war ein finanzieller Beitrag zur Kostenbeteiligung, der dankbar entgegengenommen wurde.

Zwischenzeitlich wurde eine große Schüssel mit Zwiebeln und Speck angebraten, so dass der köstliche Geruch Appetit aufkommen ließ. Der vom Gfd. Peter Rieth zubereitete Spießbraten wurde dann angeschnitten und mit den Zwiebeln und diversen Salaten direkt auf die Teller serviert. Nach diesem schmackhaften Mahl saßen die Gastgeber mit ihren Gästen bis spät in die Nacht zusammen. Bei angeregter Unterhaltung mit gekühlten Getränken verging die Zeit wie im Fluge.

Da dieses Fest wiederum gut angenommen wurde, wird auch im nächsten Jahr eine solche Veranstaltung in einem anderen Kleingärtnerverein stattfinden.